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LesMigraS

Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin e.V.
(Les
bische/bisexuelle Migrant_innen und Schwarze Lesben und Trans*Menschen)

 

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LesMigraS bei facebook: tl_files/lesmigras/Facebook-icon.jpg

LesMigraS bei twitter:Das Twitter-Logo: ein kleiner blauer Vogel

 LesMigraS bei Vimeo: tl_files/lesmigras/Tapesh/Logos/vimeo_logo_blue.jpg

 

Unser Jahresprogramm 2015 kannst du hier downloaden: Programm als pdf

 

Aktuell:

 

Stellenausschreibung

Ab sofort suchen wir eine_n Mitarbeiter_in im psychosozialen Bereich der Lesbenberatung für Beratungs- und Koordinationstätigkeiten als Krankheitsvertretung für 15 Wochenstunden.

Weitere Informationen gibt es hier.

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Aktuelle Info: 

In der Woche von Mo, 29.06- Fr, 03.07.2015 ist die Lesbenberatung / LesMigraS geschlossen!
Die Young und Queer Gruppe sowie vereinbarte Beratungstermine finden statt.

Der offene Treff fällt am 30.06. aus.

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Redebeitrag von LesMigraS auf dem Kreuzberger CSD

Wir waren beim Kreuzberger CSD mit dabei. In unserem Redebeitrag griffen wir den Slogan der Demo auf und fragten: Wie können wir in unserer alltäglichen Praxis und in unseren alltäglichen Auseinandersetzungen unbequem, unintegriert und unanständig werden und was ist überhaupt mit diesen Begriffen gemeint?

Den ganzen Redebeitrag könnt ihr hier als pdf nachlesen.

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Spendenaufruf

Wir brauchen eure Unterstützung für geflüchtete LSBT*I* Menschen!

Zurzeit steigt die Anfragen an unsere Dienstleistungen von LSBT*I* Geflüchteten und sie brauchen finanzielle Unterstützung für Rechtsberatung, Psychotherapie und Gerichtskosten. Wir möchten Geld für diese Klient_innen sammeln. Es gibt einen Beratungsfall, der sehr schwierig ist. Die Person braucht Geld für eine Rechtsanwältin, weil ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Dafür braucht sie 1000 Euro. Deswegen ist kein Beitrag zu klein!
Eure Solidarität könnte einen großen Unterscheid im Leben einer Person, die schon viel durchgemacht hat.

Informationen zu Spendenmöglichkeiten findet ihr hier.

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Stellungnahme zur Nicht-Teilnahme am Lesbisch-Schwulen Stadtfest 2015

Die Lesbenberatung Berlin e.V. hat entschieden, nach kontroversen Diskussionen, sich dieses Jahr nicht am Lesbisch-Schwulen Stadtfest zu beteiligen. Bislang waren wir dort mit einem großen Stand unseres Vereins und mit Redebeiträgen auf der FrauenLesbenTrans*-Bühne vertreten. Unsere Unzufriedenheit mit dem Stadtfest ist in den letzten Jahren trotz versuchter Auseinandersetzungen mit den Organisator_innen, dem Regenbogenfonds der Schwulen Wirte e.V., kontinuierlich gestiegen. Wir haben uns daher in diesem Jahr gegen die Teilnahme entschieden, wobei das diesjährige Plakat des Stadtfests der Auslöser für diese Entscheidung gewesen ist.

Hier gibt es die ganze Stellungnahme als pdf.

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Spoken Word und Poetry Night

Zusammen mit Cutie.B.PoC. Festival und Xart Splitta laden wir euch zu diesem tollen Event mit Special guests Dark Matter und lokalen Künstler_innen Moona Moon, Sarah Mouwani, Azadê and Babiche Papaya ein

19 June at 18:30
Familiengarten e.V Oranienstr. 34, (Hinterhof), 10999 Berlin , Kottbusser Tor oder Moritzplatz (U1 / U8)

Darkmatter_veranstaltung

Hier findet Ihr unserer Aktuell veranstaltungen

 

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Neuer Text: 'Blackface' in LSBTIQ Communties

Was hat Blackface mit LSBTIQ Communities zu tun? Viel!  Leider ist Rassismus im queeren Kontext häufig präsent, auch öfters unbewusst.  Blackface, kulturelle Aneignung und diskriminierende Sprache kommen oft vor. Auch wenn keine Absicht da ist, rassistisch zu sein, tritt Blackface immer wieder in queeren Szenen auf.

In unserem neuen Text erläutern wir die Geschichte und die Kritik an 'Blackface' und erklären, wie 'Blackface' auch in queeren Kontexten vorkommt und wie sich solche Praktiken verhindern lassen.

Den ganzen Text findet ihr hier.

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Pressemitteilung zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Trans*diskrimnierung

Den Internationalen Tag gegen Homophobie und Trans*diskriminierung am 17. Mai nehmen wir dieses Jahr zum Anlass auf die Lebensrealitäten von Trans* of Color und die Situation von geflüchteten Trans* aufmerksam zu machen.

Hier können sie die ganze Pressemitteilung als pdf lesen.

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Fokus Antirassismus und Mehrfachdiskriminierung


Unsere Studie "... nicht so greifbar und doch real" liefert wichtige Erkenntnisse zum Erleben von Mehrfachdiskriminierung von LBT of Color, Schwarze LBT und LBT mit Migrationsgeschichte.
Hier gibt es jetzt die wichtigsten Ergebnisse (Statistiken und Interviewausschnitte) zum Schwerpunkt Antirassismus und Mehrfachdiskriminierung im Überblick.

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Neue Resolution des Europarats gegen Trans*-Diskriminierung


Der Europarat hat am 22. April mit großer Mehrheit eine Resolution gegen die Diskriminierung von Trans* in Europa verabschiedet – auch mit den Stimmen der Bundesregierung. Darin ruft er seine 47 Mitgliedsstaaten dazu auf, trans*Lebensweisen nicht länger als krank zu klassifizieren und die Einrichtung einer dritten Geschlechtsoption zu erwägen. Die Resolution weist auch darauf hin, dass Trans* besonders häufig Mehrfachdiskriminierung ausgesetzt sind. Der Europarat empfiehlt den Mitgliedsstaaten:

  • Gesetze und Politiken gegen Trans*Diskriminierung zu verabschieden,
  • die rechtliche Anerkennung der Geschlechtszugehörigkeit schnell und transparent zu ermöglichen,
  • den Zugang zu Verfahren der Geschlechtsangleichung und Gesundheitsversorgung für Trans* und deren Erstattung durch die gesetzlichen Krankenversicherungen sicherzustellen,
  • und die Sensibilisierung und Schulung von Polizist_innen und Fachkräften aus dem Gesundheits- und Bildungswesen zu fördern.

Die deutsche Übersetzung der Europarat-Resolution findet ihr hier als pdf.
Die Pressemitteilung von TransInterQueer e.V. zu der Resolution könnt ihr hier nachlesen.

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Ergebnisse und Empfehlungen aus unserer Studie zu Gewalt- und (Mehrfach-) Diskriminierungserfahrungen - jetzt nach verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen sortiert

Welche Gewalt- und (Mehrfach-) Diskriminierungserfahrungen machen lesbische, bisexuelle Frauen und Trans* in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen?
Welche Empfehlungen lassen sich für Politik, Bildung, Arbeitsbereich, Öffentlichkeit, Familie, Freizeit und Dienstleistungen, Ämter und Behörden, Beratungs- und Antidiskriminierungs-/Antigewaltstellen aus der Studie ableiten?
Auf unserer Webseite gibt es jetzt kurz und prägnant die wichtigsten Studienergebnisse inklusive Ergebnissen - nach gesellschaftlichen Bereichen sortiert.

Hier geht es zu den Ergebnissen und Empfehlungen.

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Stellungnahme zur Situation von asylsuchenden LSBTIQ in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften in Berlin


Durch vermehrte Meldungen von Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von asylsuchenden LSBTIQ in Unterkünften, einer Umfrage unter Unterkünften (siehe pdf-Dokument) sowie einem Austauschtreffen zur Evaluation der Bedarfslage von asylsuchenden LSBTIQ wurde deutlich, dass LSBTIQ Gewalt und Diskriminierungen in den Unterkünften erleben und in den meisten Fällen wenig Unterstützung von Seiten bestehender Strukturen erhalten.

Zusammenfassend lässt sich die aktuelle Situation von asylsuchenden LSBTIQ wie folgt
beschreiben:

  • Gewalt und Diskriminierung durch andere Bewohner_innen,
  • verunsichernden und unangenehmen Momenten in den Mehrbettzimmern mit anderen Asylsuchenden,
  • Angst vor Coming Out und diskriminierende und gewaltvolle Reaktionen in der Unterkunft,
  • Überforderung der Leitung und des Personals mit den diskriminierenden Situationen in den Unterkünften,
  • Wenige bzw. keine sensibilisierten Ansprechpersonen für ihre Belange in den Unterkünften oder Beratungsstellen,
  • Angst davor, dass die Familien in den Heimatländern informiert werden, gerade wenn sie noch kein Coming Out hinter sich haben bzw. wenn das Thema Homosexualität in den Heimatländern tabuisiert ist,
  • Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen auf der Straße,
  • Unsicherheit und Unwissenheit, wie die einzelnen Menschen, von denen sie abhängig sind, z.B. Behörde, Ärzt_innen, Lehrer_innen (in den Sprachschulen) auf ihre Homosexualität bzw. ihre Genderidentität, auch in Verwobenheit mit ihrem Asylantrag, reagieren

Hier geht es zur ganzen Stellungnahme als pdf inklusive Umfrage-Ergebnisse.

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LesMigraS Kinospot: Was sagst Du dazu?

***English version below****
Auch in diesem Jahr wollen wir mit euch zusammen den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März feiern. Für die queer_PoC Community ist es ist ein Tag, um Zusammenzukommen; nicht nur, um gemeinsam gegen Rassismus zu kämpfen, sondern auch, um unsere Gemeinschaft in ihrer Vielfalt zu feiern.


Aus diesem Anlass präsentieren wir euch heute unseren Kinospot „Was sagst du dazu?“, der sich gegen Rassismus, Transphobie und Homophobie richtet. Begleitet von einem empowernden Spoken Word Piece der Künstlerin Moona Moon treten in dem Clip Menschen und Aktivist_innen aus der queeren/ PoC-Community, Projekt- und Vereinslandschaft auf.
Das Projekt wurde ermöglicht im Rahmen des LAP-Projekts.
Filmemacherin Zara Zandieh und CrewSpoken-Word-Künstlerin Moona Moon danken den beteiligten Darsteller_innen, Projekten und Vereinenden Yorck-Kinos.
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This year we would like to celebrate the International Day Against Racism on March 21st. For the queer/POC Community this is a day to come together; not only to fight side by side against racism, but also to celebrate the diversity of our community.


On this occasion we are pleased to release our Filmclip ‘Was sagst du dazu?’ (What would you say?), speaking out against racism, transphobia and homophobia. Accompanied by an empowering spoken word piece by the artist Moona Moon, various individuals and activists from the queer_POC community as well as projects and organizations appear in the film clip.


Zum film:

 Was sagst Du dazu? from lesmigras on Vimeo.

 

Das Transkript zum Film kannst du hier downloaden: Transkript als pdf

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Lesen Sie weitere Beiträge in unserem Archiv. Dort finden Sie unsere aktuellen Meldungen seit Frühjahr 2010. Zum Archiv gehts hier.

 



Erläuterungen

Unterstrich: Der Unterstrich (z.B. Migrant_innen) bietet Raum für selbst gewählte Identitäten, für mehr als nur weiblich und männlich. Wir benutzen bei LesMigraS/Lesbenberatung Berlin e.V. diese Schreibweise, um aufzuzeigen, dass es mehr als zwei Geschlechtsidentitäten gibt.

Trans*: Trans* steht für die Vielfalt von Trans*Menschen und meint ein breites Spektrum von Selbstdefinitionen und Lebensweisen von Menschen, die sich nicht oder nur zum Teil mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei Geburt zugewiesen wurde, z.B. Transgender, Transsexuelle, Transidente, Polygender.

Inter*: Inter* bezeichnet ein breites Spektrum von Selbstdefinitionen und Lebensweisen von Personen. Inter*Personen sind mit Körpern geboren, die sich dem zweigeschlechtlichen medizinischen oder gesellschaftlich normierenden Standard entziehen und mehr sind als Mann oder Frau.

Quelle: http://www.lesmigras.de