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Ergebnisse und Empfehlungen im Bereich Familie und Verwandtschaft


Die meisten Diskriminierungen werden, nach dem öffentlichen Raum, in der Familie bzw. in der Verwandtschaft erlebt. So erleben  42,0%  der an der Gesamtstudie Teilnehmenden und 69,3 % der Teilnehmenden mit Mehrfachdiskriminierungs-Erfahrungen Diskriminierung und Gewalt in der Familie und Verwandtschaft.  So wird Familie, als Ort des Schutzes, hier massiv in Frage  gestellt.
           
>>> Community-basierte Antidiskriminierungs- und Antigewaltarbeit (Vermittlung und Einübung von Unterstützungskompetenzen an den Familienmitgliedern)

>>> Sensibilisierung in Jugendzentren für häusliche Gewalt und Diskriminierung

>>> Sensibilisierung von Jugendämtern und Polizei

>>> keine Kulturalisierung der häuslichen Gewalt

>>> Sensibilisierung und  Ansprechpersonen in Schulen 

>>> Niedrigschwellige Angebote fördern

>>> Sensibilisierung von Coming-Out-Berater_innen für häusliche Gewalt von LSBTIQ (mit Rassismuserfahrungen)

>>> Sensibilisierung von Sozialarbeiter_innen (z.B. auch für eine Vermeidung von Retraumatisierung)

>>> Bild von gewaltausübenden Personen in den Medien verändern

Quelle: http://www.lesmigras.de