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Ergebnisse und Empfehlungen im Bereich Ämter und Behörden


14% der an der Studie Teilnehmenden geben an, dass sich Mitarbeiter_innen der Ämter und Behörden ihnen gegenüber mindestens einmal  nicht angemessen verhalten haben (20,1% bei LBTQ mit Migrationsgeschichte, 22,5 % bei LBTQ of Color).

Weit über jede_r Dritte (39,2%) stimmt der Aussage zu, dass sich seine_ihre Lebensweise negativ darauf auswirkt, staatliche Leistungen/ Rechte zu erhalten.

Ein Viertel (26%) der befragten Trans* Menschen geben an, in Ämtern und Behörden diskriminiert worden zu sein.
Diskriminierungserfahrungen im Bereich Ämtern und Behörden ist bei Teilnehmenden, die von Mehrfachdiskriminierungen betroffen sind,  viel höher als bei Gesamtteilnehmenden der Studie. Fast die Hälfte (44,1 %) sagen, dass sie aufgrund von Mehrfachzugehörigkeiten schon einmal in Ämtern und Behörden diskriminiert worden sind.

>>> Fortbildungen zum Thema Trans*Lebensweisen für alle Mitarbeiter_innen, die Kontakt zu Nutzer_innen haben,  v.a. auch in Bezug auf Trans*Menschen ohne Personenstands- und/oder offizielle Vornamensänderung

>>> Eindeutiges Beschwerdemanagement, ggf. mit  Mediation und rechtlicher Beratung

>>> Sichtbarer Hinweis auf Antidiskriminierungsrecht und Information über Beratungsstellen

Quelle: http://www.lesmigras.de