Schriftgröße

 

Ergebnisse und Empfehlungen im Bereich öffentlicher Raum


Jeder dritte (34,7%) der befragten Trans* Menschen geben an, im öffentlichen Raum diskriminiert und abgelehnt worden zu sein. Die Anzahl der Diskriminierungserfahrungen erhöht sich drastisch  (auf 63%), wenn ihr Trans*Sein sichtbar ist.
Die meisten Diskriminierungen aufgrund der lesbischen/bisexuellen Lebensweise finden im öffentlichen Raum statt.  Jede_r zweite Studienteilnehmende (50,3%)  gibt an, eher oft bzw. sehr oft im öffentlichen Raum Diskriminierung erlebt zu haben.
78,4 % geben an, aufgrund von Mehrfachzugehörigkeiten in der Öffentlichkeit mindestens einmal diskriminiert worden zu sein.

>>> Breite kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit zur Thematisierung und Normalisierung von Lebensrealitäten von LSBTIQ
>>> Öffentlichkeitskampagne zu Empowerment von (mehrfachzugehörigen) LSBTIQ
>>> verstärkte bezirkliche Aufklärungsarbeit
>>> Sensibilisierung: Was ist Diskriminierung/ diskriminierend? Und wo fängt Diskriminierung an?


Zwei Drittel der Teilnehmenden (66,3%) haben Erfahrungen mit Beleidigungen und Beschimpfungen im öffentlichen Raum gemacht. Ca. jede_r Fünfte (17,9%)ist in der Öffentlichkeit schon mal körperlich angegriffen worden.

>>> Gewalterfahrungen im öffentlichen Raum thematisieren, für verschiedene Gewaltformen Aufmerksamkeit schaffen und sensibilisieren
>>> Bereitstellung und Vermittlung von Interventionsmöglichkeiten
>>> Kampagne für Eingreif-Kultur, z.B. über Plakate, Bierdeckel

Quelle: http://www.lesmigras.de